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Jusos Unterbezirk Alzey-Worms

JUSOS Alzey-Worms positionieren sich. Innerparteiliche Demokratie auch ein Thema.

Pressemitteilung

Bei der jüngsten Unterbezirkskonferenz haben die Jusos Alzey-Worms drei Anträge beraten, diskutiert und beschlossen. In einem der Anträge geht es laut einer Pressemitteilung der Jusos darum, dass bei der Kandidatenfindung zum Bundestagswahlkampf 2013 die Mitglieder stärker eingebunden werden sollen, als dies bisher der Fall ist. Es könne laut des betreffenden Antrags zum Parteitag der SPD Alzey-Worms nicht sein, dass die Mitglieder eines so großen Wahlkreises wie Worms-Alzey-Oppenheim am Ende einen einzigen Personalvorschlag vorgelegt bekommen ohne personelle und inhaltliche Alternativen, heißt es weiter.

Die Jusos sprechen sich klar für eine Urwahl des Kandidaten unter mehreren Bewerbern aus, können sich aber auch mit einer anderen, demokratischeren, Beteiligungsform anfreunden. „Am Ende ist es wichtig, dass der Kandidat oder die Kandidatin von der Parteibasis getragen wird und nicht nur von den führenden Funktionären“, erklärte der Vorsitzende, Tobias Perlick.

Die beiden anderen Anträge befassten sich einerseits mit einer stärkeren finanziellen Ausstattung von kleinen Ortsvereinen und höheren Investitionen in die Ausrüstung und Ausbildung von Soldaten im Einsatz. Angesichts der immer schwierigeren Sicherheitslage müsse auch im Bereich des Schutzes und der Einsatzvorbereitung dringend nachgebessert werden, fordern die Jusos Alzey-Worms. Eine Nation wie die Bundesrepublik könne es nicht verantworten, bei den Sicherheitsstandards weit hinter anderen Truppen zu liegen und somit eine steigende Zahl gefallener Soldaten hinzunehmen. Den anwesenden Mitgliedern war es jedoch in diesem Zusammenhang wichtig, dass diese Investitionen nicht in Waffensysteme oder andere Aufrüstungsmaßnahmen fließen, sondern ausschließlich dem Schutze der Soldaten dienen sollten.

Die beschlossenen Anträge werden alle auf dem Parteitag der SPD Alzey-Worms am 12. Mai, die letzten beiden Anträge auch auf der Juso-Landeskonferenz Rheinland-Pfalz im September 2012 diskutiert.