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Jusos Unterbezirk Alzey-Worms

Willkommen bei den Jusos Alzey-Worms!

 

Vorab vielen Dank für Dein Interesse an unserer Seite! Unser Internetauftritt stellt kurz die Arbeit und die Leute vor, die sich bei uns engagieren.

Neueste Veranstaltungen und Mitteilung kannst Du der Rubrik "Artikel" (rechts) entnehmen.

Unter "Termine" findest Du die nächsten Aktivitäten, die bevorstehen.

Im Bereich "Über Uns" beschreiben wir unsere Arbeit und unser Verständnis vom Politikbeitrag, den wir leisten. Der Vorstand stellt sich zudem in der Rubrik "Wir" vor. 

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Deine Jusos im Kreis Alzey-Worms

 
 

Pressemitteilung Besuch bei der Alzeyer Tafel

Die Jusos Alzey-Worms besuchten am Freitag die Alzeyer TAFEL im Rahmen ihrer Kampagne „Einfach ´mal Danke sagen“. Demnach werden in unregelmäßigen Abständen Institutionen, Einrichtungen und Vereine besucht und im Rahmen dieser Kampagne eine kleine Würdigung des besonderen sozialen Engagements ausgedrückt.

 

Günter F. Schulze, Leiter der Alzeyer TAFEL, empfing die Delegation herzlich und freute sich über den Besuch der Jungen Sozialdemokraten. „Es tut gut, wenn sich Menschen für unsere Arbeit interessieren und diese auch zu schätzen wissen“, so Schulze bei der Begrüßung. Die Einrichtung in Alzey existiert seit 2007 und hat die Besonderheit, dass die Trägerschaft gleich von 8 kirchlichen Verbänden gestemmt wird. 20 eigene Fahrten werden im Schnitt pro Woche durchgeführt, um die Lebensmittel anzuliefern. Die angebotenen Waren unterliegen den gleichen Hygienevorschriften wie sie auch in den Discountern und Läden gelten.

 

Die Jusos brachten einen ganzen Fragenkatalog mit, der sich mit der gesellschaftlichen Funktion bis hin zu wirtschaftlichen Zahlen beschäftigte. Jonas Braun fragte, wie viele Mitarbeiter denn die Tafel umfasse. Schulze referierte daraufhin, dass die Alzeyer TAFEL derzeit circa 100 ehrenamtliche Mitarbeiter hat. Auf Nachfrage von den Jusos, ob es denn auch staatliche Zuschüsse gebe, betonte er eindringlich, dass sich die Tafel nicht als eine zusätzliche Stütze im Sozialsystem sieht, wie das oftmals dargestellt werde. „Wir verstehen uns als Logistiker zwischen Überfluss und Mangel“, definiert er die Funktion der Einrichtung. „Wir sind dafür da, dass arme Menschen ihre Haushaltskasse etwas entlasten können“. Die Alzeyer TAFEL wird täglich von circa 50-60 Menschen besucht, rund zwei Drittel kommen aus der Stadt Alzey und der VG Alzey-Land. Knapp 30 % der von der Alzeyer TAFEL versorgten Menschen sind Kinder und Jugendliche. Nach Schulze ist die Kombination alleinerziehend mit Kind die typische Konstellation, die die TAFEL besucht. Tobias Perlick bekräftigte am Ende des Gesprächs, dass, die durch den Besuch gewonnenen Erkenntnisse, einen flächendeckenden Mindestlohn und eine Reform, die die Altersarmut deutlich reduziert, einmal mehr als notwendige und unumgängliche Maßnahme durchgesetzt werden müsse, denn im Prinzip sei die Existenz von Tafeln letztendlich ein Signal dafür, dass das Sozialsystem an vielen Stellen nicht genügt. „Wir Jusos sind dennoch sehr froh, dass es trotzdem so viele Ehrenamtliche gibt, die den Menschen vor Ort helfen und deshalb ist es wichtig, dass dies auch gewürdigt wird.“

 

Am Ende des Besuchs verständigte man sich darauf, dass man sich in der nächsten Zeit noch einmal kurzschließen wird.

Veröffentlicht am 30.12.2012

 

Pressemitteilung Wahlen und Jahresbericht

Bei der Unterbezirkskonferenz der Jusos im Kreis Alzey-Worms wurde der Vorstand neu gewählt. Tobias Perlick (Bechtheim) wurde einstimmig als Vorsitzender im Amt bestätigt. Als Stellvertreterinnen sind Julia Loos (Alzey) und Sabrina Jennewein (Bechtolsheim) gewählt worden. Der neue und alte Geschäftsführer ist Kürsat Zincir (Alzey). Als Beisitzer wurden neu in den Vorstand gewählt: Mubeen Moin, Marcel Lensch (beide Wöllstein) sowie Jonas Braun (Alzey).

Der Vorsitzende führte unter anderem diverse Veranstaltungen im Landratswahlkampf an, die die Jusos zum Teil selbst auf die Beine gestellt hatten sowie weitere Veranstaltungen wie die Weihnachtsfeier der jungen Sozialdemokraten im letzten Jahr. Darüber hinaus fanden mehr als zehn Seminare und Diskussionsrunden mit Abgeordneten und Experten zu verschiedenen Themen statt.

Besonders freute ihn, dass der Impuls, der auch maßgeblich von den Jusos zur Demokratisierung der Kandidatenfindung für den kommenden Bundestagsabgeordneten kam, in der Partei nicht gänzlich unerhört blieb. „Wir haben mit Marcus Held und Timo Horst zwei überaus geeignete Bewerber, da kann man nicht nur hinter verschlossenen Türen im kleinen Gremium entscheiden, sondern muss den Entscheidungsprozess öffnen“. Das habe die SPD weitestgehend erkannt. Die beiden Kandidaten stellten sich im Anschluss an die Konferenz den Jusos vor und beantworteten die an sie gestellten Fragen.

 

Veröffentlicht am 26.11.2012

 

Pressemitteilung EUROPA, quo vadis?

Die SPD Jugendorganisation des Unterbezirks Alzey-Worms lud am Samstag, den 19. November ins Bürgerbüro der SPD in Alzey ein. Die Anwesenden waren im Alter von 15 bis 79 Jahren.

Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann und einer Gruppe rumänischer und bulgarischer Studenten von der FH Worms, die im Rahmen des ERASMUS-Programms ein Semester in Worms Wirtschaft studieren, wurde zunächst die geschichtliche Bedeutung der Europäischen Gemeinschaft aufgegriffen.

Dass Europa schon mehr als 50 Jahre von großen Kriegen befreit ist- und das ganz alleine schon eine unwahrscheinlich große Errungenschaft ist, stellte Heinrich Keuper von der AG 60 plus dabei entscheidend heraus.

Bei der anschließenden Diskussion, die sich danach schnell auf die Finanzkrise zubewegte, wurde schnell deutlich, dass man die Krise nicht nur auf europäischem Boden zu betrachten hat. Ferner sind die europäischen Märkte auf der gesamten Welt vertreten und vernetzt. Dies veranschaulichte Klaus Hagemann anhand von Grafiken des Statistischen Bundesamtes.

 Tobias Perlick von den Jusos Alzey-Worms warb in diesem Zusammenhang verstärkt dafür, dass die Entscheidungsprozesse der EU noch weiter demokratisiert werden. Es könne nicht sein, dass die wichtigen Entscheidungen noch immer von Nationalstaaten im Rat getroffen werden. Der Einfluss des Parlamentes wurde zwar in den letzten Jahren gestärkt, jedoch können einzelne Staaten noch immer notwendige Entscheidungen im Eigeninteresse blockieren, was den politischen Prozess lähmt. Auch das Prinzip der sogenannten Hedge-Fonds und Leerverkäufen, also dem spekulativen Handel von Finanztiteln, die einem faktisch nicht gehören, sei seiner Meinung nach drastisch einzuschränken.

 Ein weiterer Diskussionsbeitrag eines Gastes kritisierte die Informationsproblematik: Zwar kann man täglich in diversen Talkshows Diskussionen zur Thematik verfolgen, jedoch sind diese oftmals für den „Normalbürger“ nicht nachzuvollziehen. Dies löse Unsicherheit in der Bevölkerung aus. Eine anwesende rumänische Studentin bestätigte das auch aus ihrer Erfahrung. „In Rumänien glaubt man derzeit nicht daran, dass Europa nochmal Herr der Krise werden kann“, gibt sie zu bekennen. Ein Referendum über die Einführung des Euros würde sehr wahrscheinlich scheitern, die sehr hohe Inflationsrate des Landes sei ohnehin schon sehr schlecht für die Arbeitnehmer. Des Weiteren fürchte man eine noch stärkere Abwanderung von hochqualifizierten Kräften aus dem Land. Dass die EU wieder mit einer Stimme sprechen und geschlossen auftreten müsse, war aus der Runde schnell zu vernehmen.

Unterschiedliche Meinungen gab es hinsichtlich der Erhöhung des Eigenkapitals von Banken. Einigen ging diese Forderung zu weit, weil man hierbei die „guten“ Banken mit den sog. Investmentbanken, die maßgeblich die Verursacher der Krise waren, auf eine Ebene stelle. Auch die Einführung einer Transaktionssteuer konnte nicht final geklärt werden. Während Klaus Hagemann dafür plädierte, dass Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen sollte, sorgte sich Tobias Perlick darum, was geschehe, wenn die übrigen Nationen in der EU nicht mitziehen. Es dürfe seiner Meinung nach keine unterschiedlichen Wettbewerbsbedingungen in der europäischen Finanzwirtschaft geben, sondern eine europäische Lösung angestrebt werden.

Nach der etwa dreistündigen Diskussion waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit der Veranstaltung und man verständigte sich auf eine Fortsetzung der Runde im Frühjahr 2012. Ob das Thema dann immer noch die Finanzkrise sei, wurde

Veröffentlicht am 26.11.2012

 

Pressemitteilung JUSOS Alzey-Worms positionieren sich. Innerparteiliche Demokratie auch ein Thema.

Bei der jüngsten Unterbezirkskonferenz haben die Jusos Alzey-Worms drei Anträge beraten, diskutiert und beschlossen. In einem der Anträge geht es laut einer Pressemitteilung der Jusos darum, dass bei der Kandidatenfindung zum Bundestagswahlkampf 2013 die Mitglieder stärker eingebunden werden sollen, als dies bisher der Fall ist. Es könne laut des betreffenden Antrags zum Parteitag der SPD Alzey-Worms nicht sein, dass die Mitglieder eines so großen Wahlkreises wie Worms-Alzey-Oppenheim am Ende einen einzigen Personalvorschlag vorgelegt bekommen ohne personelle und inhaltliche Alternativen, heißt es weiter.

Die Jusos sprechen sich klar für eine Urwahl des Kandidaten unter mehreren Bewerbern aus, können sich aber auch mit einer anderen, demokratischeren, Beteiligungsform anfreunden. „Am Ende ist es wichtig, dass der Kandidat oder die Kandidatin von der Parteibasis getragen wird und nicht nur von den führenden Funktionären“, erklärte der Vorsitzende, Tobias Perlick.

Die beiden anderen Anträge befassten sich einerseits mit einer stärkeren finanziellen Ausstattung von kleinen Ortsvereinen und höheren Investitionen in die Ausrüstung und Ausbildung von Soldaten im Einsatz. Angesichts der immer schwierigeren Sicherheitslage müsse auch im Bereich des Schutzes und der Einsatzvorbereitung dringend nachgebessert werden, fordern die Jusos Alzey-Worms. Eine Nation wie die Bundesrepublik könne es nicht verantworten, bei den Sicherheitsstandards weit hinter anderen Truppen zu liegen und somit eine steigende Zahl gefallener Soldaten hinzunehmen. Den anwesenden Mitgliedern war es jedoch in diesem Zusammenhang wichtig, dass diese Investitionen nicht in Waffensysteme oder andere Aufrüstungsmaßnahmen fließen, sondern ausschließlich dem Schutze der Soldaten dienen sollten.

Die beschlossenen Anträge werden alle auf dem Parteitag der SPD Alzey-Worms am 12. Mai, die letzten beiden Anträge auch auf der Juso-Landeskonferenz Rheinland-Pfalz im September 2012 diskutiert.

Veröffentlicht am 15.05.2012

 


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